Euba im Internet

www.euba-chemnitz.de

Euba

Stadt Chemnitz


Talsperre Euba

Länge der Staumauer 184 m
Höhe der Staumauer 14,5 m
Breite der Staumauer unten 13-14 m
oben 3,30 m
Wassertiefe (Überlauf) 12 m
Fassungsvermögen an Wasser 160000 m³
Volumen des ganzen Beckens 400000 m³
Bauzeit 1912-1914

Die Zukunft der Talsperre

Für die Sanierung und zukünftige Nutzung der Talsperre setzt sich der Verein "Rettet die Talsprre Euba! e.V." ein.

Weiter Informationen auf der Homepage unter:
▸ Vereine ▸ Rettet die Talsperre Euba! e.V.
Bei den Ausschachtarbeiten waren ca. 150 Tschechen außer einigen wenigen hiesigen Einwohner beschäftigt. Der Erdmassenaushub zur Talsperre wurde mit 33.000 m³ angegeben. Die Talsperrenmauer wurde aus Steinen errichtet,die im Eibsee gebrochen wurden. Der Transport der Steine erfolgte über eine Feldeisenbahn. Italienische Arbeiter mauerten die Sperrmauer.

Gebraucht wurde das Wasser im Bahnbetriebswerk Hilbersdorf (Chemnitz) für die Auffüllung der Kessel der Dampflokomotiven. Das Wasser wurde über eine unterirdische Rohrleitung in das Bahnbetriebswerk geleitet. Da der Wasserbedarf sehr groß war, ca. 4000 m³, reichte meist das Wasser der Talsperre nicht aus, und so mußte man zusätzlich Wasser aus dem städtischen Wassernetz entnehmen.
Um eine Notstandsreserve zu haben, durfte der Wasserspiegel eine Höhe von 7m nicht unterschreiten. Dieser Umstand rettete den Badegästen das Wasser zum Baden in der Talsperre.

In den 1950-er Jahren führte die Gemeinde Euba lange Verhandlungen, um die Talsperre als Bad nutzen zu dürfen. Endlich kam die Erlaubnis, die mit folgender Auflage verbunden war: Die Gemeinde baut den Zaun um die Staumauer und sorgt dafür, daß diese nicht mehr betreten werden kann. Für 5000,00 M wurde der Zaun gebaut, Weidegestrüpp entfernt, Sumpf trockengelegt, eine Toilette und Umkleidekabinen gebaut.

An schönen heißen Sommertagen besuchten überwiegend aus dem damaligen Karl-Marx-Stradt (heute Chemnitz) und den umliegenden Dörfern bis an die 2000 Badegäste die Talsperre.

Der Wasserpegel der Talsperre ist nur noch halb so hoch wie einst. Der Zufluß kommt aus den angrenzenden Hangwiesen. Das Wasser ist klar und sauber.

Heute ist der öffentliche Badebetrieb leider eingestellt. Die sanierungsbedürftige Staumauer läßt einen Badebetrieb nicht zu. Hält man sich vor Augen, unter welchen Umständen und Bedingungen die Talsperre entstanden ist, und wie sie zur damaligen Zeit für den Badebetrieb nutzbar gemacht wurde, ist es eigentlich schade, daß sich z.Z. kein Invenstor findet, um den Badebetrieb in dieser schönen Umgebung zu ermöglichen. Hier könnte wirklich ein Naherholungsgebiet für Euba und die Chemnitzer Umgebung geschaffen werden, welches sicherlich sehr großen Zuspruch hätte.
Dieses Foto aus dem Jahr 1982 zeigt, dass die Badesaison in der Talsperre ganzjährig gewesen ist.

Baden an der Talsperre Euba zu jeder Jahreszeit möglich! Das Foto ist aus dem Jahr 1968, es zeigt, für kälte empfindlichere Personen wurde zur damaligen Zeit entsprechende Kleidung zum Umziehen bereit gehalten. Das Foto wurde freundlicherweise vom 1. Chemnitzer Tauchsportverein zur Verfügung gestellt.

Silvester an der Talsperre Euba . Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1968 und wurden freundlicherweise vom 1. Chemnitzer Tauchsportverein zur Verfügung gestellt.

Die Ansichtskarte aus dem Jahr 1914 zeigt die fast fertig gestellte Talsperre Euba. Auf der Mauerkrone fehlen noch die Steinzeugplatten und das Geländer.

1973 - Blick zur Staumauer
Der Zugang zum Schieberhaus mt einem einfachen Lattenzaun gesichert.

1973 - Baden in der Talsperre.

1993 - Die Talspere Euba

Sozialgebäude an der Talsperre Euba, Blick in Richtung Tor. Am vorderen Gebäude war die Imbissausgabe, bei den Stufen haben sich immer lange Schlangen gebildet. Die Aufnahme ist von 1973.

Blick in Richtung Tor. Links sind die Liegewiesen, rechts sind die Treppen zum Wasser zu sehen. Diese wurden 2010 vom Tiefbauamt der Stadt Chemnittz abgebrochen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1973.

Die Talperre 1971, hinten ist das Verwaltungsgebäude zu sehen.

Blick auf die Talsperre Euba 1973. Gut zu sehen ist die Bootsanlegestelle, rechts im Hintergrund das Sanitätsgebäude für den Bademeister.

Viele Tauchsportler des heutigen 1. Chemnitzer Tauchverein e.V. haben in der Talsperre Euba ihre ersten Tauchstunden im Freiwasser erlebt. Das Foto ist von 1979.

Bild aus dem Jahr der Eröffnung des Naherholungszentrums Naturbad Talsperre Euba 1971 in der Zeitschrift "Für Dich". Nach dem Artikel von Inge Kertzscher wurde die Anlage in 22 Tagen geschaffen: "Die Stadträtin Inge Stolze regierte morgens an Ort und Stelle, um alle Termine zu halten".

Blick vom Eingang zur Bootsanlegestelle. Foto von 1978.

Sommerbaden 1982, gut zu sehen ist noch die Plattform aus Beton, die hier noch unter Wasser liegt.

Ansichtskartenausschnitt, Baden um 1985

Der Badebereich befand sich im hinteren Teil der Talsperre, der Ruderbootbereich war durch eine Kette abgetrennt. Das Foto ist aus dem Jahr 1978.

Blick über die Mauerkrone in Richtung Eingangsbereich. Da sind noch die Sozialgebäude zu sehen. Das Foto entstand im Jahr 1978.

Postkartenausschnitt, das Foto ist von 1982

Das Foto aus dem Jahr 1981 zeigt eine Familie beim Boccia-Spiel. Vielen Dank für die freundliche Erlaubnis der Veröffentlichung.

Auch der heutige 1. Chemnitzer Tauchverein e.V. nutzte die Talsperre für seine Tauchsportler. Das Foto ist von 1973.



Euba im Internet ©2017